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Die deutsche Linkspartei brachte die Diskussion über Affirmative Action ins Spiel. Laut Stefan Zillich sollten Quoten “eine Möglichkeit” sein, Um Arbeiterkindern, denen es in der Schule nicht gut ging, den Zugang zu einem Gymnasium zu verschaffen. [100] Die Gymnasien-Schulleiter haben sich dagegen ausgesprochen, dass diese Art von Politik “ein Bärendienst” für arme Kinder wäre, dass sie nicht in der Lage wären, akademisch mit ihren Mitschülern Mithalten zu halten, und dass sie sich an einem Gymnasium nicht willkommen fühlen würden. Wolfgang Harnischfeger, Schulleiter eines bekannten Berliner Gymnasiums, sagte: “Bei Kindern ab dem Kindergartenalter merkt man, dass Kinder ihren Eltern nachgehen. Sie emulieren ihre Sprache, ihre Art zu kleiden, ihre Art, ihre Freizeit zu verbringen. Kinder aus Neukölln (einem Armenviertel) würden sich nicht wohlfühlen, wenn sie eine Art Schule besuchen müssten, die vor allem Schülern aus anderen sozialen Schichten dient als ihren eigenen. Sie werden nicht in der Lage sein, sich zu integrieren. Das wird jeder Feldtag zeigen, das wird sich sehr bald zeigen.” Er sagte auch, dass “diese Art von Politik das Gymnasium schwächen würde” und dass dies gefährlich wäre, denn “die deutsche Gesellschaft könnte es sich nicht leisten, auf die wirklich gebildeten Erwachsenen zu verzichten, die das Gymnasium hervorbringt”. [101] Darauf hat Stefan Zillich geantwortet: “Die deutsche Gesellschaft kann es sich nicht leisten, nur so wenige Erwachsene zu haben, die wirklich erzogen wurden”. [101] Obwohl keine Gesetze für Affirmative Action verabschiedet wurden (Stand: Januar 2010), wurde den begehrten Schulen seit den 1970er Jahren das Recht garantiert, eigene Quoten zu verwenden. Vor 50 Jahren war die Person, die am wenigsten ein Gymnasium besuchte, ein “katholisches Arbeitermädchen aus dem ländlichen Raum Deutschlands”.

Heute ist die Person, die am seltensten ein Gymnasium besucht, jedoch ein “Minderheitenjugendlicher aus dem Ghetto”,[82] der “Sohn von Einwanderern” ist[83] Darüber hinaus gibt es Kurse, die zum Staatsexamen führen. Diese wechselten in der Regel nicht zum Bachelor- und Master-Abschluss. Für angehende Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker und Rechtsanwälte ist es erforderlich, dass die Staatsexamen in ihrem Beruf arbeiten dürfen. Für Lehrer, Richter und Staatsanwälte ist es der erforderliche Abschluss für die Arbeit im öffentlichen Dienst. Studenten studieren in der Regel 4-8 Jahre an der Universität, bevor sie das Erste Staatsexamen absolvieren. Danach arbeiten sie ein bis zwei Jahre (je nach Fach und Bundesland) in ihrem zukünftigen Beruf, bevor sie das Zweite Staatsexamen absolvieren können, das ihre praktischen Fähigkeiten auf die Probe stellen kann. Obwohl es sich formal nicht um einen akademischen Abschluss handelt, entspricht das Erste Staatsexamen einem Master-Abschluss und qualifiziert sich für ein Promotionsstudium. Auf Wunsch verleihen einige Universitäten Studierenden, die das Erste Staatsexamen bestanden haben, einen zusätzlichen akademischen Abschluss (z.B.

Diplom-Jurist oder Magister iuris). Die Gründung der Berufsfachschulen ist ein neuer Trend. Diese Berufsbild-Ganztagsschulen stellen bundesweit rund 300.000 Schüler auf.

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